Abschlussfilm Mediengestalter „Musik(er)leben“

Zum Abschluss der Ausbildung eines Mediengestalters gehört wie bei den meisten erlernten Berufen ein Prüfungsstück dazu. Im Falle dieser Ausbildung ist dieser praktische Teil der Prüfung ein Film nach relativ strengen Vorgaben. Drei Themen, von denen eins zu wählen ist, eine Länge zwischen 2,5 und 4 Minuten und eine maximale Produktionsdauer von 18 Stunden. Weitere Vorgaben, was in dem Film enthalten sein muss („Dramaturgischer Musik- und Geräuscheinsatz“, „Kontinuitätsmontage in mindestens einer Sequenz“ etc.), werden von der Industrie- und Handelskammer (IHK) gestellt. Insgesamt also sehr viele Leitplanken, die dafür sorgen, dass alle Filme wenigstens einigermaßen vergleichbar werden – denn Film ist immer eine sehr subjektive Angelegenheit. Häufig führt genau das Brechen von Regeln zum erwünschten Effekt, doch wie ist es für das Prüfungskomitee nachvollziehbar, ob die Regeln bekannt sind oder nicht?

Ablauf der Prüfung

„Musik(er)leben“

„Die Wahl des Themas zu meinem Abschlussfilm fiel mir relativ leicht. Als Thema zur Wahl stand unter anderem „Mein Instrument“ und da mich selbst schon viele Jahre aktiv der Musik verbunden fühle, widmete ich mich einem Konzept dazu. Gerade die Tonaufnahme nahm bei mir eine wichtige Rolle ein, um die Musikinstrumente in der richtigen Qualität erklingen zu lassen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Oliver Frank, der mich so wunderbar unterstützt hat und dem dies so perfekt gelungen ist. Der Lohn für den Film war die Auszeichnung der IHK als „Einser-Azubi“ und Kammersieger. Auf der Seite Über uns könnt ihr die Laudatio meiner damaligen Firma referenz film lesen. Vielen lieben Dank dafür!“
Kilian Müller

Den fertigen Film könnt ihr hier sehen: